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Dienstag, 19. Juni 2007

Hittipp: Französische Songs




Zur Zeit gibt es in unserem Nachbarland Frankreich einige vieversprechende Songs.
Teils lustig, teils gefühlvoll erinnern sie im Fall von Shy’M an Toni Braxton oder bei Fatal Bazooka an eine „Eminem“-Parodie. Schaut Euch einfach mal die Videos an.

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Videos ansehen:
Amel Bent "Nouveau France"


Fatal Bazooka "J'aime trop ton boule"

Shy'M "Tes parti"

NYCO "Dimmi perché"

Donnerstag, 14. Juni 2007

CD TIPP: Rihanna "Good Girl Gone Bad"

„So viele Dinge sind geschehen, dass ich manchmal den Eindruck habe, ich bin in nur einem Jahr um fünf Jahre gereift“, erklärte Rihanna bereits vor zwei Jahren als sie mit der Hitsingle „Pon De Replay“ weltweit durchstartete.

2006 hatte Rihanna wieder einen unglaublich erfolgreiches Jahr mit den Hits „S.O.S“ und „Unfaithful“ was definitiv untermauerte das sie kein One-Hit-Wonder ist. Ganz im Gegenteil ihr bereits drittes Album ist wie schon die beiden Vorgänger ein echter Smasher. Und schon die erste Single ist ein Nummer 1 Hit. „Umbrella“ featuring Jay-Z ist aber bei weitem nicht der einzige Hit auf dem Album „Good Girl Gone Bad“.

Der Longplayer ist eine sehr abwechslungsreiche Mischung aus klassischem Soul mit modernen Elementen und Hip Hop mit fetten Beats aber auch sehr melodiösen und wunderbar gesungenen Titeln. „Don’t Stop The Music“, der ein Sample vom Michael Jackson Klassiker „Wanna Be Startin’ Somethin’“ beinhaltet, ist zum Beispiel ein echter Superhit. Das Duett mit Ne-Yo „Hate That I Love You“ bekommt man auch nur sehr schwer aus dem Kopf. Rihanna ist auf dem besten Weg ein wirklicher Weltstar zu werden und dabei noch unverschämt gut auszusehen was man in diversen Bildergalerien bestimmt nachvollziehen kann.


Best Track: "Don't stop the music"








Video von Umbrella ansehen:

CD TIPP: Ayo "Joyful"


Ayo ist bereits in Frankreich ein Superstar, in Deutschland zählt sie noch als Geheimtipp. 1980 in der Nähe von Köln als Kind einer Rumänin und einem Nigerianer geboren führt sie ihr Weg nach Afrika wo sie die Wurzeln ihrer Familie väterlicherseits kennenlernte. Weitere Stationen waren Paris, London und New York. Sie selbst bezeichnet sich auch als ein Art Nomade, sie genießt das Reisen und verschiedene Kulturen. Nachdem Sie mit ihrem Mann, dem Sänger „Patrice“ einen Sohn bekommen hat ist auch ihr erstes Album „Joyful“ erschienen. Das Album ist sehr entspannt und erinnert an eine Mischung aus Sade, Patrice, Gabrielle oder Mattafix. Zwölf Songs die Ayo’s Geschichten erzählen, von der Familie, dem Sohn und natürlich von „Patrice“. Die ersten Singleauskopplungen „Down on my knees“ und „Help is coming“ geben schon einen guten Eindruck was das Album noch zu bieten hat. Eine sehr gut durchhörbare Mischung aus Balladen und Midtempo-Stücken mit eingängigen Melodien. Ayo spielt auch in den USA als Support bei Joss Stone und am 22.09. beim SWR New Pop Festival im Theater in Baden-Baden.
Best Track:

Track 5: And it’s supposed to be loved


CD anhören:


Für Freunde von:

Amaree, Sade, Mattafix, Gabrielle, Patrice, Gentleman, Joss Stone, Amy Winehouse

Video ansehen:




Homepage: http://www.ayo.de/

Dienstag, 12. Juni 2007

CD TIPP: Amaree "Amaree"


Die Londoner Sängerin ist kein akustischer Leisetreter. Und auch sonst kein Kind von Traurigkeit. Die Frau hat nicht nur Charme, sondern auch Witz und jede Menge Energie. Alles Attribute, die sich auch in ihren Songs widerspiegeln.

Ihre Lieder sind kraftvolle Glanzpunkte voller Rock, Pop, R’n’B und viel, viel Soul. Und es sind Lieder voller Geschichten, die die Sängerin größtenteils selbst erlebt und zu Papier gebracht hat. Mit Songs wie „Lovin’ This Fool“, Something Special“ oder „Wrong Side Of Love“ dürfte jeder etwas anfangen können. Natürlich ist mal wieder die Familie schuld daran, dass wir das wunderbare Debütalbum dieser Vollblutsängerin in den Händen halten können. Amarée wuchs inmitten der ethnischen und kulturellen Vielfalt West Londons auf, die Familie emigrierte aus Jamaika. Natürlich bestimmte auch die Musik den Haushalt.

„Ich wollte immer schon ein klassisches, zeitloses Soulrock-Album machen, das die Leute auch nach zehn Jahren noch begeistert. Das ist das größte Kriterium für mich überhaupt, Musik zu machen. Meine Stimme passt dazu einfach gut, schließlich höre ich mich so an, als hätte ich Dreck gefressen. Zu viele Stunden in zu vielen Bars können auch etwas Gutes haben.

Sie besitzt eine außergewöhnliche und einmalige Ausstrahlung und hört sich mit ihrer Stimme wie eine Mischung aus Millie Jackson, Skin von Skunk Anansie und Janis Joplin an. „Jedes Mal, wenn ich einen Song fertig geschrieben habe, fühle ich mich irgendwie freier“, sagt sie. Ihr Talent haben auch andere erkannt: Schon Musiker und Sängerinnen wie Ex-Spice-Girl Geri Halliwell oder Ikone Kylie Minogue haben auf Material der Songschreiberin zurückgegriffen.Vorbilder hat Amaree viele, Inspiration kommt auch von anderen Musikern. Tina Turner gehört zu ihren Alltime-Favoriten, ebenso wie Gladys Knight, Carole King und Sade. James Morrison findet sie ebenso spannend wie John Legend oder Ray Lamontagne. An Bill Withers schätzt sie die Vibes, die seine Musik versprüht. Und sie liebt die Eurythmics, heute wie damals. „Ihre Musik ist ein Mix aus vielen verschiedenen Elementen, eine Verschmelzung ihrer Persönlichkeiten, deren Umgebung und Einflüsse. Im Grunde genommen ist das die beste Umschreibung für meinen ganz eigenen Stil. Auch ich versuche, mir von allen das Beste abzuschauen.

Die Power einer Annie Lennox, verknüpft mit dem Soul einer Carole King, der stimmlichen Wut einer Janis Joplin und dem positiven Denken meiner Mutter – ich glaube, das wär es.“ Sich selbst bezeichnet Amaree als ambitioniert und ehrgeizig, aber nicht verbissen. „Dinge geschehen, das ist Schicksal. Das wichtigste ist, seine gute Laune zu behalten, auch wenn man Fehler macht. Niemand ist perfekt.“Perfekt zwar nicht, aber dennoch außergewöhnlich. Menschlich, stimmlich, musikalisch – Amarée vereint auf sich eine Menge Eigenschaften mit großer Wirkung. Die Frau sorgt mit ihren energiereichen Soul-Songs nicht nur für fantastisch zeitlose Atmosphäre, sondern hat auch den so heiß begehrten Wiedererkennungseffekt in der Stimme, mit dem man Amaree aus hundert anderen herausfiltern kann.


CD anhören:

Homepage: http://www.amaree.de/

Video ansehen:


CD TIPP: Leela James "A Change Is Gonna Come"


Ob europäische DJs betagte Soul-Diven wie Martha High und Gwen McCrae einladen oder Jungstars wie Joss Stone musikalisch mit ihren Großmüttern kokettieren: Tradition steht wieder hoch im Kurs. So geht die Schere immer weiter auseinander: Auf der einen Seite die Überbietungsszenarien des R&B, der sein Ballermann-Image mit noch mehr Bling und Brüsten aufmotzen muss, um das Reizniveau zu halten - auf der anderen Seite Künstlerinnen wie Leela James, die klingen wie die Funk- und Soul-Röhren der Sechziger.

"Black Porch Soul", schwarzen Veranda-Soul, nennt sie ihren Stil. Tatsächlich geben auf "A Change" - anders als bei ihren großen Schwestern Erykah Badu und Angie Stone - nicht Jazz und HipHop, sondern Blues und Gospel den Ton an. Star-Produzent Kanye West und Ex-Fugee Wyclef Jean haben dazu die passenden Beats kreiert; so entstand ein raffinierter Retro-Mix, der zwischen dem Soul alter Schule und dem Clubsound der Gegenwart geschickt vermittelt.

Die Neo-Soul-Begeisterung ist deutlich abgeflaut, Badu und Co. lassen mit neuen Alben auf sich warten. Perfektes Timing also für Leela James und ihren erdigen Sound zwischen Spiritual-Verzückung und Blues-Melancholie. Eigentlich hätte ihr Debüt viel früher erscheinen sollen; weil das Independent-Label Ruffnation jedoch von Warner geschluckt wurde und bei Musik-Multis manchmal die Mühlen langsamer mahlen, mussten alle erstmal warten: James auf den Durchbruch, die Soulfans auf eine der faszinierendsten Stimmen der letzten Jahre. Jetzt ist es endlich soweit. Willkommen auf der Veranda.

CD anhören:

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